Chronik

1959 
Neun Musikfreunde gründen am 01. August 1959 den Fanfarenzug "Prinz-Regent" Büren. Ein lang gehegter Wunsch wird Wirklichkeit. Es ist der erste Verein dieser Art im Kreis Büren. Der Gründungsvorstand setzt sich aus folgenden Personen zusammen: 1. Vorsitzender und Zugführer - Erich Wenke, Schriftführer - Heinz Gerken und Günter Müller, Kassierer - Gerhard Wenke. Als Vereinsfarben wählt man "rot-weiß".
Da der junge Verein über keinerlei Geldmittel verfügt, beschließen die Mitglieder die Instrumente (Es-Naturfanfaren und Landsknechtstrommeln) aus "eigener Tasche" zu finanzieren. Vier Wochen nach Gründung erhöht sich die Mitgliederzahl bereits auf 15 Aktive. Einmal pro Woche wird im Saal des Vereinslokals "Am Bennenberg" geprobt.
Mitte Oktober gibt der Bürener Fanfarenzug schon sein Debüt. 26 "Jungen" treten in geliehenen THW-Uniformen auf dem Lippstädter Marktplatz auf und ernten reichlich Beifall für Ihre ersten Darbietungen. Wenige Monate später werden die "richtigen" dunkelblauen Uniformen angeschafft. Idealismus "pur" ist angesagt, denn auch diese Kosten tragen die aktiven Mitglieder bzw. deren Eltern selbst. Rot-weiße Fanfaren- und Trommeltücher mit dem Bürener Stadtwappen zieren die Instrumente.

1960-64 
"Prinz-Regent" spielt zu verschiedensten Anlässen in Büren und Umgebung auf (z.B. Schützenfest, Kreisschützenfest, Musikfest, Feuerwehrfest, Schwimmfest, Oktobermarkt, Diözesanversammlung, "Tag der Heimat", u.v.m.).

1965 
Am 1.und 2. Mai 1965 richtet der Fanfarenzug sein erstes Musikfest mit internationaler Beteiligung in Büren aus. Nahezu 30 Musikvereine folgen der Einladung von "Prinz-Regent". Erstmals ist die holländische Drumband "Beatrix" zu Gast, zu der der Verein ein Jahr zuvor bei einer Veranstaltung in Altenbeken Kontakt aufnahm. Die Unterbringung erfolgt ausschließlich in Privatquartieren der Mitglieder. Neben "Beatrix" und vielen Fanfaren- und Spielmannszügen aus nah und fern, finden die kanadische Militärband BHC"Black Watch", das Musikkorps der 1. belgischen Division sowie die Polizeimusikkapelle Wuppertal besondere Aufmerksamkeit beim zahlreich erschienenen Publikum. In einem Pressebericht heißt es: "So manche Großstadt hätte Büren um dieses Musikfest beneidet".

1966 
"Damenverstärkung" für den Bürener Fanfarenzug! Vier junge Damen in schmucken Uniformen marschieren an der Spitze des Vereins. Die "Majoretten" verleihen dem Verein seit dem eine ganz besondere Note. Auch die Musiker erhalten wenig später weibliche Unterstützung. Drei Marschtrommeln werden mit jungen Damen besetzt. Die erste Auslandsfahrt des FZ führt die Mitglieder 1966 nach Dongen.

1967 - 68 
Die Majoretten und Musiker erlangen einen hohen Bekanntheitsgrad, der weit über die Grenzen des Bürener Landes hinausgeht. Neben der Musik spielt der Fanfarenzug auch Theater. Stücke wie "Die Pferdekur" oder "Der Förster vom Silberwald" werden bei alljährlichen Kameradschaftsabenden aufgeführt. In der Karnevalszeit veranstaltet der FZ im Saal des Vereinslokals auch eigene Kostümbälle.

1969 
Mit Hilfe der Mitglieder, der Stadt Büren sowie einiger Firmen und Bürger errichtet der Fanfarenzug "Prinz-Regent" sein erstes eigenes Vereinsheim in der sogenannten "Mucht" (Neubrückenstraße). Eine alte städtische Baracke wird auf dem "Gockelplan" demontiert, auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei wieder aufgebaut und durch elektrische sowie sanitäre Anlagen ergänzt. Die Einweihung des mit über 60 Sitzplätzen ausgestatteten Aufenthaltsraumes und der 150 m2 großen Übungshalle findet am 01.Mai 1969 statt.
Sein 10-jähriges Bestehen feiert der Verein am 27. und 28. September 1969 wiederum mit einem "Internationalen Musikfest". Diesmal sind mit von der Partie: Drumband "Beatrix" Dongen / NL, Musikkorps der 1.belgischen Division, The Regimental Band 14/20. King`s Hussars, 4/7. Royal Dragoon Guards und 20 Fanfaren- und Spielmannszüge. Am ersten Tag findet eine große Musikschau auf dem Sportplatz "Bruch" statt. Den Reinerlös spendet der FZ zu Gunsten der "Aktion Sorgenkind".

1970 - 75 
Der Bürener Fanfarenzug schafft die ersten Es-Ventilfanfaren an. Das Repertoire kann dadurch deutlich erweitert werden. Nicht zuletzt aus diesem Grunde wird "Prinz-Regent" auch in den Karnevalssessionen immer mehr zu einer festen Größe. Neben der langjährigen Beteiligung am Rüthener Karneval, treten die Bürener in Delbrück und sogar im Ruhrgebiet (Oberhausen und Duisburg-Walsum) bei Sitzungen oder Umzügen auf. Den Versuch, nach Noten zu spielen, lässt man nach kurzer Zeit wieder fallen. Das 15-jährige Bestehen wird nur im "kleinen Rahmen" vereinsintern gefeiert.

1976 
Das Übungsheim an der Neubrückenstraße muss aufgegeben werden, da das alte Ziegeleigelände saniert wird. Die Proben finden in der Übergangszeit in der Aula der Hauptschule statt.

1977 - 78 
In dieser Zeit tragen "Miss Majorette" und Zugführer eine rot-schwarze Uniform (man denkt über eine generelle Erneuerung der Uniformen nach...). Die Zahl der Majoretten steigt. Immer neue Auftrittsorte kommen hinzu.
Die Generalversammlung beschlie ßt den Eintrag ins Vereinsregister.

1979 
Ein neues Vereinsheim wird auf dem Gelände des ehemaligen Steinbruchs am Ruhnenpöstchen erbaut. Dank der Unterstützung der Stadt Büren, die das Grundstück zur Verfügung stellt, sowie der tatkräftigen Mithilfe und Spendenbereitschaft aller Mitglieder, wird in kurzer Zeit ein Massivbau errichtet, in dem regelmäßige Proben und andere Vereinsaktivitäten stattfinden können. Anschließend wird das Grundstück noch bepflanzt.

1980 - 88 
 
Erich Wenke übergibt nach 25 Jahren, im Jahre 1984, den Vorsitz an Hermann Stauner. Er bleibt allerdings weiterhin Zugführer und Ausbilder und wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades ist der Terminkalender ständig gefüllt. Seit 1988 wird im Zug eine Standarte mitgeführt. Diese zeigt das Wappen der Stadt Büren.
Bedingt durch den plötzlichen Tod von Erich Wenke im Jahre 1988 wird Werner Kamp neuer Zugführer und Ausbilder. Maria Stauner wird zum Ehrenmitglied ernannt.
1989 
Im vollbesetzten Vereinsheim, darunter zahlreiche Ehrengäste, Freunde aus Dongen, fördernde Mitglieder und ehemalige Aktive, begeht der Fanfarenzug sein 30-jähriges Vereinsjubiläum mit einem gemütlichen Beisammensein. Erstmals wird auch eine kleine Dokumentation (Presseberichte und Fotos) zusammengetragen, die den bisherigen Werdegang darstellt. Drumfanfare „Beatrix“ und „Prinz-Regent“ feiern im selben Jahr ihr 25-jähriges Freundschaftsjubiläum in Dongen.
1990
 
1991 
Klaus Wenke löst Hermann Stauner als 1.Vorsitzenden ab. Der Gesamtvorstand erhält ein neues Bild, da weitere Positionen neu und umbesetzt werden. Bedingt durch den Golfkrieg, aufgrund dessen die Karnevalsveranstaltungen ausfielen, startet der Fanfarenzug erst später in die Saison.
1992 
Die Majoretten erhalten neue Uniformen - in den Vereinsfarben rot und weiß. Eine erstmalig veranstaltete „Schnupper-Aktion“ sorgt für erheblichen Nachwuchs im Aktivenbereich. Regelmäßige Sonderproben für „Anfänger“ werden eingeführt. Neue Trommeln (Double Snare Drums und Landsknechtstrommeln) sowie „Pon Pons“ für die Majoretten werden angeschafft.
1993 
Werner Lohoff übernimmt das Amt des Zugführers/Ausbilders von Werner Kamp.
1994
800-Jahr-Feier des Dorfes Büren / Solothurn. „Prinz-Regent“ begleitet Bürgermeister Kaup und Stadtdirektor Runge im August in die Schweiz. Die „Eidgenossen“ sind begeistert vom Musikzug aus Büren. Auch die mitgereisten Aktiven „schwärmen“ von diesem „Event“. Übernachtet wird gemeinsam in der Turnhalle des Ortes.
Drumfanfare „Beatrix“ Dongen und Fanfarenzug "Prinz-Regent" Büren sind seit 30 Jahren eng befreundet. Im Rahmen des Oktobermarktes feiern beide Vereine und zahlreiche Gäste, darunter Bürgermeister Kaup und der Verkehrsverein der Stadt Büren im eigens für diesen Anlass aufgebauten Festzelt neben dem Übungsheim. Beide Musikgruppen geben sonntags ein gemeinsames Jubiläumskonzert.
Anfang Oktober führt es den Fanfarenzug zum ersten Mal in die neuen Bundesländer. Anlass ist eine Firmeneinweihung in Thüringen. Noch im selben Jahr werden zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins zwei Aktive für ihre 30-jährige Mitgliedschaft geehrt (Günter Gerken und Rolf Pierer).
1995
Stadtjubiläum 800 Jahre Büren / Westfalen: Eine Gruppe des Fanfarenzuges tritt in historischen Uniformen auf. „Beatrix“ ist beim sogenannten „Büren-Tag“ mit von der Partie und sorgt zusammen mit dem FZ und anderen Gruppen für Unterhaltung.
Bürener Fanfarenklänge sind in diesem Jahr erstmalig im Radio zu hören. Der Verein stellt sich im Bürgerfunk auf der „Radio Hochstift“- Frequenz vor.
Das Dach des Übungsheimes muss saniert werden. Mit Hilfe von Sponsoren und durch die tatkräftige Unterstützung der Mitglieder gelingt dies in relativ kurzer Zeit.
1996 -97
Ein voller Terminkalender und Auftritte in der gesamten Region zu verschiedensten Gelegenheiten dokumentieren den hohen Beliebtheitsgrad des Musikzuges. Weitere Baumaßnahmen werden durchgeführt (Innenrenovierung der Übungsräume sowie die Pflasterung und weitere Gestaltung des Heim-Vorplatzes).

1998 
"Prinz-Regent" bringt erstmals eine CD heraus. Der Titel des Tonträgers, der in einigen Bürener Geschäften und Kassen angeboten wird, lautet: "Moderne und traditionelle Rhythmen". Das selbst entworfene Cover ziert ein aktuelles Foto der Formation, auf dem die Majoretten natürlich nicht fehlen dürfen. Die Aufnahme erfolgt unter professioneller Anleitung. Die Übungsstätte wird für diesen Zweck zum Tonstudio umfunktioniert.

1999 
Das 40-jährige Vereinsjubiläum wird am 14. August mit einem für alle Beteiligten sicherlich unvergesslichen Abend mit Ansprachen, Ehrungen, Showprogramm und anschließendem Tanz im Kreise vieler geladener Gäste und Ehrengäste gebührend gefeiert. Am Tag darauf (15. August) findet ein großes Musikfest in Büren statt. Ein Novum dabei ist zweifelsohne die Vielfalt, die den Zuhörern und Zuschauern geboten wird. Neben etlichen Tambourkorps, Musikkapellen und Fanfarenzügen nehmen auch Abordnungen beider Bürener Schützenvereine , der Feuerwehr, sowie Abordnungen und Tanzgarden befreundeter Karnevals- und Faschingsvereine am Umzug teil. Die Drumfanfare aus Dongen wird von ihrer Jugenddrumband begleitet. Die Kinder und Jugendlichen, die zuvor noch nie in Büren weilten, werden im Übungsheim und in Zelten untergebracht. Ein Sponsor übernimmt die Verpflegung.

2000 -01
Der Fanfarenzug legt sich eine „Sommer-Uniform“ zu. Es werden weiße Pilotenhemden angeschafft. Hinzu kommen rot-goldene Schulterstücke sowie mit dem Vereinsemblem bestickte blaue Krawatten. Der FZ erhält von den Freunden der Drumfanfare aus Dongen ein ganz besonderes Gastgeschenk: „Dreifach-Timp-Toms“. Dieses Instrument bereichert ab sofort die „Percussion“-Gruppe.

2002
Beim Jubiläum des TBK Büren (100 Jahre), das mit einem Musikfest gefeiert wird, beteiligt sich der FZ am Festumzug und sorgt anschließend für die Bewirtung und den Thekendienst. Damit "revanchieren" sich die Mitglieder des FZ für deren Unterstützung beim 40-jährigen Jubiläum des FZ im Jahre 1999.

2003 -04
Erstellung der ersten eigenen Homepage (www.prinz-regent.de).
Die Majoretten werden mit wärmenden Überziehjacken ausgestattet (Farbe rot, mit Vereinslogo und Schriftzug „Fanfarenzug Prinz-Regent Büren“).

2005
Günter Gerken und Rolf Pierer werden am 28.01. 2005 von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt.

2006
Im Zuge der Anschaffung von sieben neuen Snare-Drums (mit einer härteren Bespannung) und einer dazu passenden Pauke wird ein neuer „Trommelsound“ kreiert. Gleichzeitig werden drei neue B-Trompeten integriert.

2007 
Die Majorettengruppe wird neu eingekleidet (weißer Rock und rote Sommer-Shirts).
Der Fanfarenzug „Prinz-Regent“ stellt sich im Rahmen des Bürener Oktobermarktes einem breiten Publikum vor (Präsentation und Programm in der oberen Burgstraße in der Zeit vom 22.-25.09.2007).
2008 
Das Außenbereich des Vereinsheims wird umgestaltet. Baüme werden gerodet. Anschließend wird das Grundstück mit Büschen und Sträuchern neu bepflanzt.
2009
"Prinz-Regent" feiert am 15.08.2009 sein 50-jähriges Jubiläum in Form eines Musikfestivals und einer Jubiläumsparty. Viele Gastvereine und Besucher kommen an diesem Tag nach Büren. 
Viel Lob und Beifall erhält der Fanfarenzug für sein neues "Outfit". Die neuen schmucken Uniformen der Musikerinnen und Musiker (rote Jacken, schwarze Hosen, Tschako) konnten dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren pünktlich zum runden Geburtstag präsentiert werden.
Im September nimmt der Fanfarenzug am Jubiläumsfestival (30.) der Drumfanfare "Beatrix" in Dongen teil. Gleichzeitig feiern beide Vereine 45 Jahre Freundschaft.                    
2010
Mit Unterstützung der Dongener Freunde finden in diesem Jahr erstmals intensive Probenwochenenden statt.. Daraus resultiert eine weitere Premiere: Auf dem Bürener Oktobermarkt kommt es zum ersten Mal zu einem Zusammenspiel.  "Beatrix" und "Prinz-Regent" präsentieren gemeinsam die Musikstücke "Africa" und "Hilversa".

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